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Aktuelles

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Abschluss des Verfahrens Besucherzentrum DESY

Ziel des Verfahrens war es, unter Berücksichtigung des Bestandes und der übergeordneten Wegeverbindungen, ein repräsentatives Besucherzentrum für den Campus zu entwickeln, das als Leuchtturm-Projekt die besondere Kompetenz DESYs in vielen Wissenschaftsbereichen anschaulich macht. Als Standort für das Besucherzentrum wurde ein derzeit als Parkplatz genutztes Baufeld im Haupteinfahrtsbereich des DESY-Geländes ausgewählt.

Neben seiner originären Funktion als Besucherzentrum sollte das Gebäude einen Beitrag zur aktiven Kommunikation und dem Wissenstransfer leisten und bisher verstreute Abteilungen und Arbeitsbereiche zusammenführen. Weiterer Bestandteil des Besucherzentrums sollte ein dauerhafter, interaktiver Ausstellungsbereich werden, in welchem die Forschung bei DESY und deren Relevanz für die Gesellschaft lebendig und verständlich vermittelt wird.

Die Auswahlkommission hat am 10. September 2019 die fünf Beiträge intensiv diskutiert. Die Jury überzeugen konnte am Ende der Entwurf von HPP Architekten GmbH aus Hamburg. Herzlichen Glückwunsch.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Büros für die spannenden Beiträge und sind gespannt auf die weitere Entwicklung.

 

Perspektive des Siegerentwurfs © HPP Architekten, Hamburg

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Satzungsbeschluss des Bebauungsplans Nr. 24 „Eschenbruchsiedlung“

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Wohltorf hat am 13.08.2019 den Bebauungsplan Nr. 24 „Eschenbruchsiedlung“ als Satzung beschlossen.

Die Gemeinde Wohltorf beabsichtigt, innerhalb des Plangebiets die städtebaulichen Rahmenbedingungen für eine Erneuerung und Erweiterung der bestehenden Siedlung im Sinne einer gebietsverträglichen Nachverdichtung zu definieren.

Die Aufstellung des Bebauungsplans ist erforderlich, da für die Flächen derzeit kein verbindliches Bauplanungsrecht in Form eines Bebauungsplans besteht. Die Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplans ist erforderlich, um die städtebauliche Entwicklung der Siedlung zu ordnen und gestalterische und grünordnerische Festsetzungen zur Sicherung des Ortsbildes treffen zu können.

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Neues Stück Universität für den Campus an der Ulmenstraße in Rostock

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat unter der Federführung des Betriebes für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern zu Anfang des Jahres einen europaweiten Realisierungswettbewerb für die Neuerrichtung der Geisteswissenschaftlichen Bereichsbibliothek und die ergänzenden Verwaltungsbauten am Campus Ulmenstraße ausgeschrieben. Das ca. 12.500 m2 große Plangebiet ist ehemaliges Kasernenareal, das sich zwischen der Bahntrasse der S-Bahn-Linie Rostock-Warnemünde und der Arno-Holz-Straße und dem Platz am Röper erstreckt.

Ziel des Verfahrens war ein städtebaulich-hochbaulicher Entwurf, der sowohl einen neuen Eingang zum bestehenden Campus erzeugt, als auch durch seine unverwechselbare architektonische Gestaltung auf die Geschichte und Transformation des Ortes eingeht und diesen in die Zukunft entwickelt. Größte Herausforderung war das komplexe und umfangreiche Raumprogramm, welches eine Vielzahl von Flächenbedarfen sowie Nutzungsabhängigkeiten aufzeigt, die in der Grundrissgestaltung berücksichtigt werden mussten. Gleichzeitig sollte eine multifunktionale, hochflexible und innovative Lehr- und Lernumgebung geschaffen werden, die sich den unterschiedlichsten Nutzergruppen öffnet.

Insgesamt wurden 18 Architekturbüros bzw. Bürogemeinschaften für die Bearbeitung der Planungsaufgabe ausgewählt.

In der Preisgerichtssitzung am 17. Juni 2019 wurden die Beiträge gemäß ihrer städtebaulichen und hochbaulichen Qualitäten geprüft und intensiv diskutiert. Mit einem eindeutigen Ergebnis ging der Siegerentwurf des Berliner Büros BHBVT Architekten hervor. Der Beitrag überzeugte neben der allgemeinen Erfüllung des Raumprogramms und seiner Wirtschaftlichkeit unter anderem durch seine sehr gute Organisation der Gebäude sowie seiner Gliederung des Freiraums, welche eine klare Adressbildung und eine sinnvolle Verknüpfung mit den bestehenden Nutzungen ermöglichen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern des Verfahrens für die spannende Zusammenarbeit und sind gespannt auf die weitere Entwicklung des Universitätscampus an der Ulmenstraße.

 

Perspektive des Siegerentwurfs © BHBVT Architekten, Berlin

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Vortragsreihe: Entwicklung der Stadt Hamburg 831 bis 1986

Das Museum für Hamburgische Geschichte gibt an drei Tagen im Juni Raum für eine Darstellung der Hamburgischen Stadtentwicklungsgeschichte von den Anfängen bis zum Verkauf der Neuen Heimat (831 bis 1986). Jo Claussen-Seggelke wird hierzu drei Vorträge halten, die chronologisch aufeinander aufbauen und durch historisches Kartenmaterial und bildliche Darstellungen gefüttert werden.

1. Vortrag (06. Juni 2019): Von 831 bis 1842 – Entwicklung Hamburgs von der Hammaburg bis zum Bau des mächtigen Befestigungs-Bastionsrings, Franzosenzeit und der erste Schritt Hamburgs in die Moderne, Schleifung der Wallanlagen und der Hamburger Brand (weitere Informationen hier).

2. Vortrag (13. Juni 2019): Von 1843 bis 1943 – Wiederaufbau des Brandgebiets und Wandel der mittelalterlichen Strukturen in eine explosionsartig wachsende Großstadt (weitere Informationen hier).

3. Vortrag (20. Juni 2019): Von 1944 bis 1986 – Nachkriegszeit, Begegnung der Wohnungsnot, Wachsende Stadt, Großsiedlungsprojekte und Zusammenbruch des Größenwahns (weitere Informationen hier)

Die Vorträge finden an den genannten Tagen jeweils um 18:30 Uhr im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg, Großer Hörsaal, statt. Jeder Vortrag hat für sich eine abgeschlossene Thematik und kann deshalb auch ohne Kenntnisse der vorhergehenden Vorträge gehört werden.

 

Foto: Hamburg 1791 mit St. Georg © Sammlung Jo Claussen-Seggelke

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Bebauungspläne und Gutachterverfahren in ihrer Umsetzung

Der Projekt-Spaziergang führte zunächst durch den Stadtteil Hohenfelde, wo wir die Neubauten von ca. 100 Wohneinheiten und die neue öffentliche Parkanlage an der Ifflandstraße, basierend auf dem Wettbewerb Greencity Hohenfelde sowie dem Bebauungsplan Hohenfelde 9, besichtigten. Weiter ging es zur Oberaltenallee im Stadtteil Uhlenhorst. Hier kann man sich die Ergebnisse des Wettbewerbs Wohnen an der Finkenau sowie des Gutachterverfahrens Oberaltenallee aus direkter Nähe anschauen und darüber hinaus das angrenzende Gelände des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Uhlenhorst 17 begutachten. Auf dem festgesetzten allgemeinen Wohngebiet sollen künftig 184 neue Wohnungen im Geschosswohnungsbau sowie ergänzende kleinteilige Gewerbenutzungen entstehen. Entlang des Eilbekkanals ging es geradewegs zum Parkquartier Friedrichsberg im Stadtteil Barmbek-Süd. Hier entstehen auf Grundlage eines städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerbs sowie des Bebauungsplans Barmbek-Süd 36 in zentraler Lage ein kompakter privater Krankenhausbereich sowie neuer Wohnungsbau auf parkähnlichem Gelände.

Nach einem kleinen Sprung nach Groß Borstel wurde die Tour am Tarpenbeker Ufer fortgesetzt. Hier entstehen auf 10 Baufeldern, bei einem insgesamt etwa 11,5 ha großen Plangebiet, ca. 700 neue Wohnungen, darunter 316 sozial geförderte Wohnungen. Das Vorhaben basiert auf dem Gutachterverfahren Wohnen an der Tarpenbek in Groß Borstel sowie auf den Bebauungsplan Groß Borstel 25. Mit einer Führung über das Gelände gab es sowohl Einblicke auf bereits fertiggestellte Wohnkomplexe in Baufeld 9 und 10 sowie noch im Bau befindliche Gebäude.

 

Foto: Baustellenbesichtigung am Tarpenbeker Ufer © claussen-seggelke stadtplaner

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Wir freuen uns über den zweiten Platz beim städtebaulichen Einladungswettbewerb „Friedrichswerk“

Bei der Preisgerichtssitzung am 4. April 2019 wurden die insgesamt vier eingereichten Beiträge kritisch diskutiert und ein Siegerentwurf ausgewählt. Wir gratulieren der Arbeitsgemeinschaft AC Planergruppe und Stadtplaner und Landschaftsarchitekten aus Itzehoe zum ersten Platz. Unser Büro hat in Zusammenarbeit mit Andresen Landschaftsarchitekten den zweiten Preis gewonnen. Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss dieses spannenden Projekts.

Ziel des Wettbewerbs war es, ein städtebauliches Konzept für ein rund 6,3 ha großes, z.T. brachliegendes Gebiet in der Gemeinde Lohe-Rickelsdorf bei Heide zu entwickeln und dabei auch Teile des Freiraumes mitzuplanen. Auf dem teils privat, teils städtischen Gelände soll bedarfsgerechter Wohnungsbau mit Einfamilien- und Doppel- sowie Mehrfamilienhäuser entstehen. Besondere Herausforderung war es, das Plangebiet angemessen in das bestehende städtebauliche sowie zum Teil unbebaute Umfeld einzubinden.

 

Lageplan © claussen-seggelke stadtplaner / Andresen Landschaftsarchitekten

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Bekanntmachung des Bebauungsplans Nr. 17.57.00 „Baltische Allee / Wasserfahr“ und die dazugehörige FNP-Änderung

Die Hansestadt Lübeck beabsichtigt das Plangebiet (ca. 38 ha) als klassisches Gewerbegebiet zu entwickeln. Das bisher geltende Baurecht setzt eine Sonderbaufläche für großflächigen Einzelhandel fest. Eine Einzelhandelsentwicklung am Standort entspricht nicht mehr den Planungszielen der Hansestadt. Durch die gute überregionale Anbindung an die A 20 und im weiteren Verlauf an die A 1 ist das Plangebiet geeignet, neue Kapazitäten für die Ansiedlung von externen oder die Erweiterung von bereits in Lübeck ansässigen Unternehmen zu schaffen.

Darüber hinaus wird durch den Bebauungsplan eine Änderung der Verkehrsführung im Bereich Genin Süd vorbereitet. Mehrere Verkehrsknotenpunkte an der Baltischen Allee sind in ihrer Leistungsfähigkeit bereits eingeschränkt bzw. überlastet. Aus diesem Grund soll mit dem Bebauungsplan die Schaffung einer weiteren Querverbindung zwischen Kronsforder Landstraße und Baltischer Allee vorbereitet werden.

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Wir sind Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen - DGNB

Die DGNB hat Zertifizierungskriterien entwickelt, anhand derer die Nachhaltigkeit von Stadtquartieren bewertet wird – diese reichen von der Lage und Energieversorgung eines Quartiers, über die Aufenthaltsqualität, Mischnutzung, nachhaltige Mobilität bis hin zur Minimierung der Kosten über den gesamten Lebenszyklus.

Unsere Mitarbeiterin Katrin Hilpert ist eine der ersten Expertinnen, die zur DGNB-Auditorin im Bereich Stadtquartiere ausgebildet wurde. Unser Ziel ist es, mit unserer Arbeit einen Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu leisten.


Holzdamm 39
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