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Studierendenwettbewerb "Hoch hinaus - Wohnen im Hochhaus"

 

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Hamburg wächst - und mit dem Wachstum steigt der Druck auf den Wohnungsmarkt. Die Stadt steht vor der Herausforderung, Wohnraum zu schaffen, ohne die Siedlungsfläche weiter auszudehnen. Innenentwicklung und Verdichtung sind somit die zentralen Elemente der Stadtentwicklung und erfordern überzeugende räumliche Konzepte, innovative Wohnformen und intelligente Lösungen für eine nachhaltige urbane Zukunft.

In diesem Kontext rückt das Wohnen im Hochhaus wieder stärker in den Fokus. In Hamburg und Deutschland ist das Thema Hochhaus nicht neu (siehe Anlage der Auslobung „Hochhausbau in Hamburg. Wohnen mit Weitblick?”). Historische Beispiele wie die Grindelhochhäuser zeigen, dass qualitätsvolle Wohnhochhäuser bereits früh moderne Wohnvorstellungen geprägt haben und bis heute relevant sind. Ihre Kombination aus gut belichteten Wohnungen, städtebaulicher Einbindung und architektonischer Sorgfalt bei kostengünstigen Mieten liefert auch heute noch Impulse, die sich in die Gegenwart übertragen lassen. Gleichzeitig stellt das Wohnen in der Höhe aber auch neue Anforderungen.

Moderne Wohnhochhäuser müssen weit über die reine Stapelung von Wohneinheiten hinausgehen. Sie müssen technische Fragestellungen wie den Brandschutz und die Vertikalerschließung bewältigen, Sie sollen aber darüberhinaus Aufenthaltsqualitäten schaffen, einen Mehrwert für das Quartier erzeugen, ökologische Standards erfüllen und ein lebendiges Miteinander ermöglichen. Und sie können in großen Nutzflächen eine gestapelte Urbanität bieten, die eine andere Stadt der kurzen Wege ermöglicht!

Planungsaufgabe
Im Rahmen des Studierendenwettbewerbs „Hoch hinaus - Wohnen im Hochhaus“ werden innovative und zukunftsweisende Konzepte für das Wohnen in Hochhäusern gesucht. Die Aufgabe richtet sich an Studierende, die neue räumliche, soziale und architektonische Antworten auf die Herausforderungen einer wachsenden Stadt entwickeln möchten. Im Fokus steht die Frage, wie vertikale Wohnformen zu einer nachhaltigen Verdichtung beitragen können, ohne Abzüge in der Wohnqualität zu verzeichnen. Und wie bei einem gestapelten Konzept ein gesellschaftlicher Mehrwert durch Integration gemeinwohlorientierter Nutzungen erreicht werden kann.

Gesucht sind Entwurfsteams, die sich mit dem Hochhaus in der Stadt beschäftigen, einen angemessenen Standort für so ein modernes Hochhaus auswählen und Konzepte entwickeln, die das Hochhaus als Wohnform zeitgemäß interpretieren und weiterdenken. Die Grindelhochhäuser als historische Referenz für die Relevanz von Wohnhochhäusern sollen eine Inspirationsquelle dafür sein, wie sich Wohnqualität durch kompakte Grundrisse, technische Standards und eine gute städtebauliche Einbindung in die Gegenwart übertragen lässt. Zugleich sollen die Konzepte aufzeigen, wie sich eine hohe Wohnqualität mit sozialer Vielfalt vereinbaren lässt und ein breites, inklusives Angebot für unterschiedliche Haushalte sowie für den geförderten Wohnungsbau geschaffen werden kann.

Ein zentraler Bestandteil der Aufgabe ist die Auseinandersetzung mit der Standortwahl. Gerade Wohnhochhäuser sind in Hamburg selten und meist mit dem Stigma der Großwohnsiedlungen der 1970er und 1980er Jahre verbunden. Die Beiträge sollen untersuchen, welche Orte in Hamburg sich darüber hinaus für das Wohnen in Hochhäusern eignen und welche städtebauliche Rolle solche multifunktionalen Gebäude im heutigen Stadtgefüge übernehmen können. Die Konzepte können sowohl Neubauvisionen als auch die Weiterentwicklung oder Aufstockung bestehender Strukturen umfassen.

Ausloberin: Rudolf Lodders Stiftung
Verfahrensbetreuung: Franziska Maushake, Torsten Wild
Tel. +49 40 28 40 34 - 16
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Verfahren: Studierendenwettbewerb
Termine:

Anforderung der Auslobung: ab 01.04.2026
Anmeldung zur Teilnahme: bis 28.04.2026
Abgabetermin: 31. August 2026
Jurysitzung: 01. Oktober 2026
Preisverleihung: 13. Oktober 2026

Hinweis zur Bewerbung: 

Bei Interesse registrieren Sie sich bitte unter Angabe Ihrer Kontaktdaten, um die Auslobung und das Anmeldeformular zu erhalten.

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